Schuleröffnung in Muna

Anfang Dezember wurde die Schule in Muna feierlich und mit vielen fröhlichen Kindern eröffnet. Das hat sich Michaela natürlich nicht entgehen lassen – sie berichtet live:

Mit halbstündiger Verspätung – für nepalesische Verhältnisse kaum der Rede wert – erreichen wir das kleine Dorf Muna, in der Region Tandrang. Gut acht Stunden sind wir von Kathmandu in Jeeps angereist, einmal sogar im Schlamm hängen geblieben. Das Abschleppseil war schnell zur Hand und so ließen wir die  fruchtbar-hügelige Landschaft holpernd im Jeep sitzend an uns vorüber ziehen. Wir, das sind Ernst Dullnigg und Karin Scheele von den Naturfreunden Niederösterreich, John Matthews von Children of the Mountain mit seinen beiden nepalesischen Mitarbeitern, Christine, Rosemarie, Peter und ich aus Österreich. Zwei Tage verbringen wir gemeinsam in Tandrang, um die Kindergärten und Schulprojekte der Hilfsorganisation Children of the Mountain zu besuchen. Lernen dabei ein Stück nepalesischer Kultur und viele wundervolle Menschen kennen. Nach 2 Schuleröffnungen, 1 Spatenstich und dem Besuch weiterer Schulen und Kindergärten bin ich bestärkt, motiviert und dankbar, dass wir als 24 Stunden für Nepal-Gemeinschaft einen Beitrag zur Ausbildung und Zukunft der Kinder Nepals leisten können!

In Muna scheint es, als ob sich das ganze Dorf im kleinen Schulhof versammelt hat. Alle,  kleine Kinder mit deren Eltern, Dorf-Älteste und regionale Politiker haben auf unsere Ankunft gewartet. Durch den blumengeschmückten Willkommensbogen hindurch sehen wir schon die neugierigen, aufgeregten und staunenden Gesichter der Kindergartenkinder und SchülerInnen. Der Spatenstich zum Schulbau erfolgte bereits im April 2016. Anfang Dezember sollte nun die Schule feierlich eröffnet werden. Der um eineinhalb Monate länger andauernde Monsun verzögerte jedoch die Bauarbeiten. Dies tat der Eröffnungsfeier allerdings keinen Abbruch – auch ein fenster- und türenloses Gebäude kann gefeiert werden 😉 Der Polier der Baustelle versicherte uns, dass die Schule in gut einer Woche fertig gestellt und noch dieses Jahr in Betrieb gehen wird.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Von unseren „sonnenbrandgefährdeten“ Gästeplätzen aus verfolgen wir die zweistündige Eröffnungszeremonie nicht weniger aufgeregt und neugierig wie die Kinder und Einwohner des Dorfes. Die Begrüßungsrituale mit überdimensionaler Tika auf der Stirn, Blumenkette, Gebetsschal und mehrere (längere) Ansprachen der Dorf- und Regionalpolitiker nehmen ausreichend Zeit in Anspruch. Dann folgt die feierliche Eröffnung der Schule, die Kinder singen und tanzen mit voller Begeisterung. Gemeinsam mit Karin und Ernst darf ich stellvertretend für unser 24 Stunden für Nepal Gemeinschaft die Eröffnungsschleife durchtrennen – ein sehr schöner und bewegender Moment, für den ich sehr dankbar bin! Zum Abschluss überreichen wir den geduldigen Kindergartenkindern und Schülerinnen ihre reichlich mit Schulheften, Schreib- und Malstiften und Lesebüchern befüllten Schulrucksäcke und neue Schuluniformen. Da wird bestaunt, verglichen, herumgezeigt und gestrahlt – dieser wunderschöne Moment lässt sich kaum in Worte fassen …

In den nächsten Tagen besuchen wir weitere Schulprojekte, eröffnen, heben die Schaufel beim Spatenstich, nehmen auch das Elend von Schulen, die durch das Erdbeben zerstört wurden, in Lokalaugenschein. Dabei  wird einmal mehr deutlich: Eine langfristige und kontinuierliche Unterstützung der Kinder Nepals kann nur durch die Unterstützung und Zusammenarbeit vieler Menschen gelingen! Ein riesengroßes Dhanyabad und Dankeschön an dieser Stelle nochmals den vielen zahlreichen Wanderern, Freunden und Sponsoren der 24 Stunden für Nepal. Wir sind bestärkt, motiviert und voller Tatendrang, um auch weiterhin als 24 Stunden für Nepal Gemeinschaft einen Beitrag für die Kinder Nepals zu leisten!

Ein paar Fakten zur Schule in Muna und zur Arbeit von Children of the Moutnain: 4 Klassen für ca. 30 Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren; 4 LehrerInnen unterrichten die Kinder in den Fächern Mathematik, Wissenschaft, Nepali und Englisch. Children of the Mountain kümmert sich neben dem Bau von Infrastrukturen auch um die Ausbildung der LehrerInnen. Mentoren-Programme für die LehrerInnen und Kinder, sowie der Ansatz „girls first“ stehen dabei im Zentrum ihrer Arbeit. Lernen und Lehren soll Spaß und Freude bereiten – den Kindern und den LehrerInnen gleichermaßen!

24 Stunden – 2 Minuten kompakt zusammengefasst

Dhan’yavāda!

DANKE an euch alle!! 11.000 Euro für das Schulprojekt in Muna sind eine sensationelle Leistung. Die nicht mal der Regen schmälern kann ;))) Doppelt Danke fürs Mitgehen und Durchhalten und für den bereichernden Austausch.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Hier kannst du  dein persönliches Erinnerungsfoto mit Gerlinde Kaltenbrunner herunterladen.

Danke Roland Koch und Daniel Hinterramskogler für die wunderbare Fotodokumentation.

 

Feedback willkommen

Was hat dir gefallen, was hat dich bewegt, was hat gefehlt, was wäre sonst noch hilfreich für dich gewesen? Bitte hilf uns, die Organisation von Jahr zu Jahr weiter zu verbessern und gleichzeitig Gutes beizubehalten. Wir freuen uns über dein Feedback.

 

 

Unser Hilfsprojekt ist konkretisiert

In Muna, einem kleinen Bergdorf in der Region Tandrang, entsteht derzeit eine Schule mit Kindergarten.  Mit den Teilnahmegebühren der diesjährigen 24 Stunden Wanderung unterstützen wir diesen Bau. Mehr zum Hilfsprojekt

Für technikaffine Wanderer

Da steckt ganz schön viel Gehzeit drin: die GPX-Daten 

 

 Kurz mal reinschauen

Warum, wieso und was das Besondere am 24-Stunden-Wandern ist, noch dazu wenn man dabei anderen Menschen helfen kann …

Ein Riesengroßes DANKEschön unserem Medienpartner LT1, der unser Projekt am 17./18. September heuer besonders gut in Szene setzt. Wir gehen gerne mit euch ;-))

 

Wander-Wehwehchen vorbeugen 

Als er sich im vergangenen Jahr angemeldet hat, wussten wir nicht, wie kostbar seine Erfahrung und der Inhalt seines Rucksackes sein werden.  Mit seinen einfachen Tipps und hilfreichen Handgriffen hat Horst Hießböck dem einen oder anderen 24-Stunden-Wanderer geholfen, überhaupt im Ziel anzukommen. Was man selber für seine Gesundheit – oder für eine beschwerdefreie Wanderung tun kann – das verrät Horst nun schon vorbeugend.

Als gefragter Heilmasseur hat Horst übrigens an der Seite von Willi Dungl praktiziert, hat 20 Jahre lang Österreichs Spitzensportlerinnen und Spitzensportler von der Vorbereitung bis zum Wettbewerb begleitet. Skifahrer, Faustballer, Fußballstars, Ballettänzer, Langläufer, Judokas – sie alle sind quasi „durch seine Hände“ gegangen. Von der Erstversorgung bei Sportverletzungen bis hin zur Linderung bei kleinen Wehwehchen. Sein Wissen teilt der leidenschaftliche Hobbysportler auch heute noch gerne. In den folgenden Kurzvideos zeigt Horst Grundgriffe der Massage, um insbesondere die strapazierte Wadenmuskulatur auszulockern. Er gibt gute Ratschläge, um Blasen zu vermeiden, Rückenschmerzen zu lindern und was man sicherheitshalber in den Rucksack packen kann …

 

Neue Strecke – neues Glück

In den letzten Tagen waren wir ganz schön viiiiel zu Fuß unterwegs und haben die Bergwelt in Pyhrn-Priel neu entdeckt. Das Ergebnis: 69 Kilometer, 2.700 Höhenmeter und feinstes Panorama, das euch bei der 24 Stunden Wanderung erwartet. Die Übersicht der Route findest du hier.

 

 

24 Stunden „reloaded“ (1.5.2016)

Nach dem höchst erfolgreichen Erstprojekt im vergangenen Jahr, den vielen motivierenden Rückmeldungen und den aktuell dringlichen Anfragen, ob es denn heuer eine Neuauflage gibt, können wir gar nicht anders:

Wir rufen zur 24 Stunden Wanderung für Nepal 2016 in Pyhrn-Priel auf!

Bitte blockiert schon mal den Termin in euren Kalendern: 17. und 18. September 2016
In Kürze verraten wir mehr. Bis dahin wünschen wir dir ganz feine Frühlingstouren!

Michaela, Sylvia, Elisabeth

 

 

Fernsehtipp: „FeierAbend“ (2.11.15)

Der Alltag und der bunte Altweibersommer hat uns fest im Griff. Wir hoffen, du genießt das prächtige Wanderwetter derzeit genauso wie wir ;-))) Für den Fall, dass du gestern Abend deshalb keine Zeit zum Fernsehen hattest, findest du hier den Link zur ORF-TVthek, wo du in den nächsten 6 Tagen noch ganz entspannt die „FeierAbend“-Geschichte mit Gerlinde Kaltenbrunner anschauen kannst. Ein sehr einfühlsamer Beitrag von Michael Cencig und seinem Team. Wir wünschen dir viel Vergnügen dabei!

PS: Dein Beitrag zum Wiederaufbau in Nepal ist mittlerweile in Nepal angekommen. Michael Rebele von der Nepalhilfe Beilngries ist ab morgen vor Ort und wird uns anschließend über seine Eindrücke berichten.

 

Heiß ersehnt: DIE BILDER (6.10.15)

Die gute Stimmung, das „Gewusel“, die freundschaftlichen Begegnungen und überwältigenden Momente – wir wünschen dir viel Freude beim Rückschau halten:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mit Klick auf die rechte Maustaste kannst du Bilder sichern und für private Zwecke (Fotonachweis: Roland Koch) verwenden.

 

 

Dankbarkeit (5.10.15)

Es ist so herzerwärmend phantastisch! Riesengroßes DANKE an alle fürs Mitwandern, mit- und einander helfen, für die freundschaftlichen Gespräche und die vielen unvergesslichen Momente. Das bewegt uns. Damit bewegen wir gemeinsam Viel für Nepal!

160 gut gelaunte wandern 24 Stunden für Nepal. FotoRolandKoch

Eine Menschenmenge „Ja hört denn das gar nicht auf“, herzlicher Empfang und köstliche Verpflegung an den Labstationen, wärmende Sonne und strahlendes Lichtermeer im sternenklaren Himmel, kurzweilige Wege und aufmunternde Worte, bereichernde Gespräche, strahlende Stimmung überall, Blasen an Füßen, schmerzende Knie oder Hüfte, lähmende Leere im Hirn und trotzdem gut dabei, verbindende Erinnerungen an zurückliegende Wanderungen hier und dort, in Nepal und auch anderswo … die Liste der persönlichen Blitzlichter ließe sich lange fortsetzen. Sag auch du uns, was dich begeistert und auch, was hat dir gefehlt hat:

 

4. Oktober 2015

Ein Tag und eine Nacht wandern, ganz im Zeichen von Nepal
65 Kilometer, 3.200 Höhenmeter, 24 Stunden mit Gerlinde Kaltenbrunner

160 Wanderer waren bei „24 Stunden für Nepal“ am 3./4. Oktober 2015 gemeinsam mit Gerlinde Kaltenbrunner in deren Heimat Pyhrn-Priel für einen guten Zweck unterwegs. Mit ihren Startgeldern sammelten sie auf Initiative von drei Linzerinnen 12.400 Euro für Nepal. Die Spende geht an die ehrenamtlich tätige Nepalhilfe Beilngries, die durch ein gut funktionierendes Netzwerk an Helfern direkte und rasche Hilfe nach den schweren Erdbeben in Nepal im Frühjahr dieses Jahres gewährleisten kann.

„Mit 160 gleichgesinnten Menschen 24 Stunden zu wandern war einfach überwältigend. Es war ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl spürbar. Zusammen wurde es zu einem wunderbaren, unvergesslichen Erlebnis. Und all das für Menschen, die sich über unseren Einsatz unendlich freuen.“ bedankt sich Gerlinde Kaltenbrunner bei den Mitwanderern, den Organisatorinnen, den Sponsoren und all jenen, die rundherum, insbesondere auch an den Labstationen, mitgewirkt haben.

3.200 Höhenmeter, 65 Kilometer an einem Tag und einer Nacht – diese körperlich-mentale Herausforderung wurde in der Gruppe gemeistert. Ohne Verletzungen, mit vorübergehend schmerzenden Füßen, Blasen und Müdigkeit. „Es ist so herzerwärmend phantastisch! Das gemeinsame Wandern in beeindruckender Bergkulisse, die freundschaftlichen Gespräche und die vielen unvergesslichen Momente, der herzliche Empfang und die köstliche Verpflegung an den Labstationen. Das bewegt uns. Damit bewegen wir gemeinsam Viel für Nepal!“ fassen die Organisatorinnen Michael Dattinger, Sylvia Prunthaller und Elisabeth Kierner die 24 Stunden Wanderung für Nepal begeistert zusammen.

Auf Grund des großen Erfolges wird „24 Stunden Wandern für Nepal“ im nächsten Jahr fortgesetzt. Auch das Spendenkonto bleibt bestehen.

 

 

5. September 2015

24 Stunden Wandern mit Gerlinde Kaltenbrunner

Gerlinde_Kinder_(c)RalfDujmovits

„Diese 24 Stunden Wanderung zugunsten der Menschen in Nepal ist eine wunderbare Idee und ich werde selbstverständlich dabei sein. Das Land und die Leute sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Es ist mir ein großes Anliegen, den vom Erdbeben betroffenen Menschen zu helfen. Aus diesem Grund freue ich mich über jeden Einzelnen der mitwandert, denn jeder Schritt zählt. Je mehr Schritte wir vereint zusammen bringen, desto größer wird unsere Hilfe für Nepal sein.“

In großer Vorfreude und Dankbarkeit,
Gerlinde Kaltenbrunner

 

Sei Dabei!

Deine Herausforderung: 24 Stunden wandern in Pyhrn-Priel, 65 Kilometer, 3.000 Höhenmeter
Deine direkte Hilfe für Nepal.

3. bis 4. Oktober 2015 (Start/Ziel: 7 Uhr Gleinkersee)